Montag, 25. April 2016

Koblenz - Meine Heimat

Das ist wohl eins der beliebtesten Motive unserer Stadt - aufgenommen oben von unserer Festung Ehrenbreitstein. Mit Blick auf das Deutsche Eck mit dem Kaiser Wilhelm auf seinem Pferd (man mag über die Wiederauferstehung vom Kaiser - er wurde ja im zweiten Weltkrieg vom Sockel geschossen und in den 90-ern wieder drauf gestellt - denken wie man will. Es sieht imposant aus).

Von dort oben hat man einen gigantischen Blick auf unsere Stadt Koblenz, die einzige Stadt an Rhein und Mosel. Denn hier am Deutschen Eck fließt die Mosel in den Rhein. Dahinter sehen wir unsere älteste Brücke, die Balduin-Brücke

Im Sommer trifft sich am Deutschen Eck die Welt, genau wie auf der Festung Ehrenbreitstein. Dort war jahrelang weniger los. Aber dank BUGA und einer Seilbahn, die vom Deutschen Eck über den Rhein nach oben auf die Festung führt, kommen nun jährlich tausende Besucher auch nach oben. Und wir Koblenzer lieben ebenfalls unsere Seilbahn, die uns ganz neue Perspektiven über unsere Stadt schenkt und uns zu den unglaublich schönen Festivals und Veranstaltungen oben auf dem Gelände bringt.





Hier ein Blick in einen Teil des Schlosshofs auf der Festung Ehrenbreitstein.









Eine der vielen Tunnel auf der Festung, die, wenn sie im Dunkeln angestrahlt werden, ihre Schönheit so richtig zur Geltung bringen.

Daher liebe ich ganz besonders die vielen Festivals dort oben, die meistens abends statt finden oder bis in die späten Stunden dauern.

Zurück unten in der Stadt mag ich ganz besonders unsere malerische Altstadt.


Hier ein Blick von der Mosel zum Peter-Altmeier-Ufer. Im Hintergrund kann man noch die Festung sehen.

Am Ufer legen im Sommer zig Urlaubs-Schiffe an und die Touristen beleben unsere Stadt. Dann sind wir Koblenzer ganz besonders stolz, wenn die Welt zu uns kommt, weil es hier so schön ist. :-)



In der Altstadt kann man herrlich durch enge Gassen mit außergewöhnlichen Geschäften und einladenden Cafés mit Blick auf historische Gebäude schlendern. Unbedingt anschauen sollte man sich das Kunst-Gäßchen, das am Münzplatz ist. Winzig klein, aber dort gibt es noch ganz altes Koblenz in Form einer Mauer zu sehen.

Dann lässt man sich am besten weiter durch die Mehl- und Gemüsegasse treiben, die direkt hinter dem Kunst-Gäßchen kommen.Über den Plan gelangt man zum Entenpfuhl. Dort reiht sich ein Bekleidungsgeschäft ans nächste - aber eher für die pralleren Geldbeutel.

Weiter über den den Jesuitenplatz mit Blick auf unser schönes Rathaus, das zum Weihnachtsmarkt jährlich die Adventstürchen in die Fenster integriert. Auf dem Platz sollte jeder etwas verweilen (nicht nur, da es dort leckeres Eis gibt....). Die Jesuitenkirche, mit ihrem großen Rosettenfenster hat links vor dem Eingang ein Glockenspiel, welches stündlich in der Zeit zwischen 10 und 22 Uhr eine andere Melodie spielt (die auch noch den unterschiedlichen Jahreszeiten angepasst wird).

Rechts davon muss man durch die Torbogen des Rathauses durchgehen (jawohl, das ist Pflicht!). Direkt dahinter auf der rechten Seite steht unser Wahrzeichen, der Schängel. Er ist auch Namensgeber für alle Koblenzer Einwohner. Wer hier geboren ist, nennt sich stolz Schängel.

Die Namensgebung kommt übrigens aus der Zeit des Krieges, als die Franzosen die Stadt belagerten. Zu der Zeit war es knapp an Männern, die ja selbst alle in den Krieg gezogen waren. Es kam, wie es kommen musste. Die Franzosen kümmerten sich so rührend um die einsamen Koblenzerinnen, dass daraus jede Menge Nachkommen entstanden. Der klassische Name der Franzosen war wohl zu seiner Zeit "Jean". Der Koblenzer an und für sich war aber des Französischen nicht so mächtig und machte daraus "dä Schang" (der Schang). Und so bekamen die völkervereinenden Kinderchen den Namen "Schängelsche". Und daraus wurde der Schängel.


Das ist der kleine Bub (der natürlich auch stellvertretend für die weiblichen Schängelscher steht).

Touristen werden gerne vor den kleinen Lausbuben gestellt. Nicht, weil man ihn von dort besser sieht, sondern weil der Bängel immer mal wieder weit spuckt - unsere eigene Art, die Touristen willkommen zu heißen. ;-)


Weiter geht es aber vom Jesuitenplatz aus, Richtung Rhein durch die Firmungsstraße, auf der sich ein schönes, altes Haus neben das andere reiht. Schaut ruhig mal zwischendurch nach oben. Dort ist auch noch so manch schöner Dachgiebel zu entdecken.

Etwas weiter folgt schon der nächste Platz - der Görresplatz mit seiner eindrucksvollen Historiensäule, auf der die Koblenzer Stadtgeschichte von den Römern bis heute zu sehen sind.

Geht man über den Platz, kommt man an den Deinhardtplatz mit unserem Theater, dass jeder unbedingt besuchen sollte. Es ist der einzige klassizistische Theaterbau am Mittelrhein, welcher erhalten werden konnte. Im Innern fühlt man sich ein wenig wie eine Prinzessin.....

Weiter hinten auf der linken Seite kann man auch schon unser traumhaftes Schloss erkennen.


Hier der dahinterliegende Schlossgarten, den jeder besichtigen kann. Von dort gelangt man auch direkt wieder an die Rheinanlagen. Dort kann man nach links Richtung Deutsches Eck gehen oder man schaut sich noch die wunderschönen Kaiserin-Augusta-Anlagen bis zum Oberwerth an.

Vorbei am historischen Weindorf - welches extra für die Weinausstellung 1925 aufgebaut wurde. Dort gibt es auch den kleinsten Weinberg zu entdecken.




Das ist das monumentale Kaisern-Augusta-Denkmal (übrigens schaue ich von unserer Wohnung gegenüber des Rheins direkt auf die gute, alte Kaiserin mit ihren einladenden Grünflächen. Schöner kann man gar nicht wohnen, finde ich).

Die Gartenanlagen wurden von niemand Geringerem als Peter-Josef Lenné (Sanssouci, Pfaueninsel, usw.) im Auftrag der Kaiserin angelegt. Hat er gut gemacht. ;-)

Den grönenden Abschluß bildet der Schwanenteich, ein ehemaliger Rheinarm, auf dem sich die Schwäne tümmeln und man herrlich auf einer Bank direkt am Wasser entspannen kann. Dahinter bekommt man auch noch einen tollen Blick auf die historische Koblenzer Villengegend geschenkt.

Das ist nur ein kleiner Ausschnitt, was es hier so alles zu sehen gibt. Ich liebe meine Heimatstadt, denn ja, ich bin ein waschechter Schängel - und das ist gut so! :-)

Herzliche Schängel-Grüße von eurer

Miss Petticoat





Dienstag, 19. April 2016

Straßburg mit airbnb entdeckt und verspäteten Karneval gefunden

Was könnte hier Spannendes stehen, was du nicht auch auf zig anderen Blogs zu lesen bekommst? Die Bootstour ein Muss, Petite France wunderschön (wenn man auf viel Fachwerk und enge Gassen steht...), Europa-Viertel geschichtsträchtig, das Münster, die Ill,......

Daher lass ich das jetzt mal..... Obwohl bestimmt nicht jeder auf der Bootstour (natürlich haben wir die auch gemacht) einen kleinen Unfall erlebt....

Also gut, kurzer Zwischenbericht: Boot wird gewendet, kommt in eine Strömung, Kapitän ???? (geschlafen, nicht fähig, kann passieren.... wir werden es nie erfahren!), Mauer irgendwie im Weg, rums..... Schreck und Leben vorhanden. Punkt! Ende des Zwischenberichts.

Also, was bleibt noch zu erzählen?????

Erst einmal möchte ich von unserer allerersten airbnb-Erfahrung zu berichten. Denn Haustausch mache ich jetzt schon seit dreizehn Jahren, ich couchsurfe schon seit bestimmt  sechs Jahren, aber via airbnb habe ich noch nichts unternommen, obwohl das auch schon geraume Zeit auf der Wunschliste stand.

So simpel und einfach, dass es genau mein Ding ist! Auf airbnb Ort angeben, Zeitpunkt der Reise, Anzahl der Gäste. Aus der genannten Auswahl kannst du dann nochmal eingrenzen, indem du dich für eine Unterkunftart entscheidest (denn auch dort hast du die Möglichkeit, wie beim Couchsurfing, einfach nur eine Couch in Anspruch zu nehmen), den Preis eingrenzt (nach oben sind, oh Wunder, keine Grenzen) und dich dann von den Bildern inspirieren lässt.

Unterkunft aussuchen, Buchung anfragen und, wie bei uns, innerhalb kürzester Zeit die Bestätigung erhalten. Per Mail haben wir dann alle notwendigen Infos ausgetauscht. Eine Woche später waren wir schon vor Ort!





Einige Impressionen aus der Wohnung, die echt ideal gelegen war. Schön ruhig, aber zu Fuß in fünfzehn Minuten mitten im Leben. Supermärkte direkt nebenan. Passt!








Hat uns überzeugt, wir werden Wiederholungstäter! Denn so sehr ich ein Fan von Haustausch bin, am Wochenende für einen Kurztrip ist mir der Aufwand zu groß. Airbnb ist eine tolle Alternative, wenn wir unter uns bleiben und kochen möchten.



Und jetzt doch noch einige Impressionen von der tollen Stadt, die uns an unserem Wochenende von der schönsten Seite präsentiert hat.

Wenn Engel reisen...... wie gut, dass ich dabei war. ;-)

Das Münster darf natürlich nicht fehlen, davor das Maison Kammerzell, welches als das schönste Haus in Straßburg genannt wird.

Im Münster steht eine beeindruckende astronomische Uhr, welche unter anderem die Erdbahn, die Mondbahn und die bekanntesten Planeten zeigt.

Ich bin ja kein Technik-Freak, aber diese Uhr hat es in sich. Denn es wird nicht einfach nur die Uhrzeit angezeigt, sondern kann auch noch exakt Tagundnachtgleiche, Sonnenauf- und untergang und jede Menge mehr astronomische Daten angezeigt, von denen ich gar nicht wusste, dass sie existieren.

Ja, ich weiß, diese Infos gibt es auch an jeder Ecke zu lesen.... Aber, hey, dies ist MEIN Blog und ich kann tun und lassen, was ich will. Und die Uhr hat mich nun mal beeindruckt! ;-)

Am tollsten fand ich aber an dem Wochenende (obwohl die Bootstour war auch wunder-, wunderschön und informativ und überhaupt....), dass wir den elsässischen Karneval miterleben durften. Nicht nur, dass die Elsässer früher mit dem Feiern beginnen, nein, er dauert auch noch länger.

Zuerst hab ich gedacht, ich hätte mich verlesen. Aber es war an unserem Abreisetag wirklich ein großer Straßenumzug mitten durch die Stadt. Und das bei schönstem Sonnenschein. Der Karneval dort ist für einen Rheinländer, wie ich es bin, was ganz anderes. Aber ich muss sagen, es hat mir sogar noch besser gefallen (auch auf die Gefahr hin, dass ich in meiner Heimat nun gesteinigt werde).

Bei uns wirst du unter Umständen unter Kamelle begraben oder mit einer Pralinenschachtel außer Gefecht gesetzt. Dort aber wurden Bonbons nur sporadisch geworfen - und zwar EINZELN!!!! Die Kinder mussten sich dafür ganz schön einsetzen. Oder es wurden Straßenseiten-Wettkämpfe ausgefochten, damit dann einer ein Bonbon oder sonst eine Kleinigkeit bekommt. Ich meine, so ein mit allen Mitteln erkämpftes Mitbringsel vom Karneval bekommt doch eine ganz andere Wertigkeit....

Überhaupt ist der Umzug im Mittelpunkt des Geschehens. Kaum jemand ist verkleidet, nirgends waren Trinkstände zu finden, alle waren nüchtern und niemand hat sich daneben benommen. Herrlich! Die Teilnehmer des Umzuges wurden richtiggehend gefeiert. Jede Menge Musikgruppen, die hauptsächlich Samba gespielt haben.



Die typischen Masken, die man aus dem Basler Karneval kennt, hübsch aufgereiht vor dem Umzug auf einem Geländer. Ich glaube, die lachen alle so, weil sie sich gefreut haben.....

Riesige Luftballons und chinesische Elemente. Keine großen Karnevals-Wagen, dafür viel Kreativität am Boden.






Hier noch eine kleine filmische Zusammenfassung unserer echt tollen Tage in Straßburg, dank airbnb, tollem Wetter und einer Karnevals-Überraschung. Danke Straßburg, du hast uns gefallen!

 

Reiselektüre zum Einstimmen: DuMont Reiseführer, City-Trip mit Faltplan, Straßburg abseits der Pfade


Eure Miss Petticoat

Meine heutige Outfit-Empfehlung

Das ist (m)eine Sonnenbrille - ein Must-have für den Sommer 2016!


Hosenträger kreieren innerhalb von Sekunden jedes Outfit in pure Lässigkeit! Auf eine Chino-Hose getragen, kombiniert mit einem lässigen Hemd!!! Einfach chich!


Zum Beispiel mit dieser Bluse..... und der Chino-Pumpf-Hose

Dazu mein absolutes Lieblings-Parfum (auch wenn es für Männer ist....). Der Duft hält sehr lange. Es reicht, ihn einmal am Tag aufzusprühen.... Ich benutze ihn schon seit Jahren! Und ein schönes Fußkettchen (Silber-Schmuck) gehört im Sommer auch dazu, oder?
Dazu gehören für mich Vans.....

..... und die Tasche. Groß genug für die wenigen Dinge, die eine Frau bei sich tragen MUSS..... (und egal, wie groß oder klein die Tasche ist.... wir suchen IMMER, oder?)

und ich liebe auch Männer-Uhren - ganz vorne: Daniel Wellington. Ich  mag die Schlichtheit, die so unendlich edel wirkt. Ein schwarzes Lederband passt fast überall dazu!

Freitag, 15. April 2016

Ich wurde beim Liebster Award nominiert - Hier findet ihr die Fragen, sowie meine Antworten

Hiermit danke ist erst einmal Sandra von Tracks and the City, die ich bei Facebook gefunden habe. Auf ihrem Blog geht es um Laufen und wir hätten uns wohl nie getroffen, wenn wir nicht zufällig in der selben Gruppe bei Facebook wären und sie nicht diesen Award veröffentlicht hätte.

Hier Sandras Fragen und meine Antworten:

1. Worüber hast Du in Deinem allerersten Blogartikel geschrieben?

Das war mein "Herzlich-willkommen-Artikel", den ich gemeinsam mit meiner Tochter verfasst habe. Denn ursprünglich war der Blog als Familien-Unternehmen geplant. Meine Tochter Samantha und ich für die Texte zuständig, mein Sohn Sascha für die technischen Herausorderungen und die Motivation (er hat selbst einen erfolgreichen Fashion-Blog) und meine Mutter steht auch schon mal als Model zur Verfügung (und das macht sie sehr gut). Derzeit macht Töchterchen gerade in der Medien-Welt Karriere, daher verzichte ich schweren Herzens auf ihre außergewöhnlichen Texte.


2. Was war das schönste Feedback, dass Du auf einen Artikel erhalten hast?

Das war von Sandra selbst. Sie hat mir einen wirklich ganz lieben Kommentar hinterlassen (für die, die jetzt neugierig geworden sind, hier könnt ihr ihn lesen), über den ich mich wie Bolle gefreut habe.


3. Was war Dein Lieblingsfach in der Schule?

Puuuh.... Ich als hyperaktiver Mensch (habe auch mal ein Buch über ADS/ADHS geschrieben ;-) ....so ganz nebenbei) habe in der Schule wohl ein Trauma erlitten. Und das, obwohl ich wirklich ein neugieriger Lernjunkie bin. Ich glaube, am meisten hat mir eine freiwillige AG Freude bereitet: die Jazz-AG. Dort haben wir getanzt (wir hatten eine tolle Lehrerin) und hatten auch Auftritte. Das war immer mein einziges Highlight in der Schule. Ach ja, und die Ski-Urlaube (aber ich glaube, das ist jetzt dann doch zu weit hergeholt...)

4. Welche Stadt sollte jeder unbedingt einmal besucht haben?

Berlin. Ich liebe Berlin. Weil diese Stadt Charme hat und man (wie ich finde, zum Glück) immer noch die geschichtliche Zweiteilung spürt und auch noch sieht (ich hoffe, das bleibt auch so und wird nicht ganz wegmodernisiert). Direkt dahinter steht Paris. Berlin hat den klaren Vorteil, dass icke dort in meener Sprache sprechen kann. Berlin, Berlin, Berlin!

5. Was muss bei Dir auf Reisen immer mit?

Da fällt mir nichts ein... und ich habe wirklich lange darüber nachgedacht (also, für mich lange, für andere der vielleicht kürzeste Moment in der Geschichte...). Alles ist letzendlich ersetzlich. Ich habe auch darüber nachgedacht, was fehlen müsste, damit für mich meine Welt zusammenbrechen würde... Ok, ich würde mich schon aufregen, vielleicht sogar sehr. Und mir würden genau in dem Moment tausend Dinge einfallen, die ich jetzt unbedingt brauche..... Aber, mal ehrlich, was braucht man schon, was man nicht vor Ort auch besorgen könnte. Am ehesten würde ich behaupten, mein Süßer. Mit dem reise ich am aller-, allerliebsten. Aber ich kann auch alleine..... Und müssen muss nichts. Puuuh, Sandra du regst mein Philosophen-Hirn ganz schön an.....

6. Was tust Du gegen Heimweh?

Ich war früher öfters beruflich unterwegs. Das Wegfahren ist immer ganz dolle schlimm für mich, wenn ich meine Lieben da lassen muss. Aber ich hatte dann meistens ein gutes Buch mit oder zu arbeiten - und habe das dann auch in dem Moment mit Ausgiebigkeit getan (ist ja auch blöd, wenn man im Zug oder Flugzeug auf einmal anfängt zu flennen.... und niemand weiß, wieso.... Und wenn du dann zur Erklärung angibst, du hast Heimweh, weil du ohne deine Lieben reisen musst, dann kannst du dir als Erwachsene auch nicht mehr sicher sein, ob du deinen Bestimmungsort 1. überhaupt erreichen wirst und wenn ja, dann 2. ihn in einer Zwangjacke begrüßt.....)

Ansonsten habe ich kein Heimweh. Um es in den Worten von Sting zu sagen: Mein Zuhause ist dort, wo ich meinen Kopf hinlege (oder in meinen Worten: Mein Zuhause ist dort, wo mein Koffer steht).

 7. Wie motivierst Du Dich zum Sport?

Autsch, Sandra, das ist ja vielleicht eine eklige Frage. Unwürdig. Gemein....... Antworte ich nun ehrlich oder rede (ach was sage ich, schreibe) ich um den heißen Brei herum, der ja keiner ist, sondern es ist und bleibt eine unbequeme Frage. Sport.... Ja, mache ich. Denk-Sport...... Nein, ich raffe mich schon auf und mache etwas Sport (oder sowas)... Ich fahre so oft mit dem Rad, wie es geht (und das ist schon ganz schön oft, na ja, ziemlich oft... oder sagen wir besser...häufig.... ich fahre Rad.... Punkt). Und ich mache jeden Tag 5 Minuten Power-Gymnastik (JAWOHL, 5 MINUTEN und das REICHT). Ich wandere gerne (bergauf ist das ganz schön schweißtreibend...). Zu meiner Entschuldigung sei gesagt, dass ich einige Herausforderungen mit meinem Körper habe und..... ach, ich finde, ich habe diese wirklich überaus eklige Frage (habe ich das schon erwähnt?) ausreichend beantwortet. JAWOHL!!!

8. Wo leben die nettesten Menschen?

Na, in Koblenz, ist doch wohl klar. Meine Heimat! Deswegen habe ich auch auf meinen Blog immer mal wieder Beiträge zu dieser wundervollen, einzigartigen, außergewöhnlichen, herausragenden (Miss Petticoat, deine Leser schlafen gerade über der Tastatur ein).... Stadt (schade, jetzt hatte ich mich gerade warm geschrieben... gibt´s diese Aussage überhaupt für´s Schreiben????).

9. Was war Dein tollstes Konzert?

Mit meiner Tochter (habe ich sie schon erwähnt - so ganz nebenbei und wirklich nur nebenbei: ich habe die zwei außergewöhnlichsten, wundervollsten, bewundernswertesten,..... ja ja, ist ja schon gut.... Kinder dieser Welt!!!) in einem Aloe-Blacc-Konzert in Köln in der Essig-Fabrik. Nicht nur, dass das eine tolle Location ist, sondern Aloe Blacc live ist der Hammer. Er hatte eine gigantische Jazz Band dabei. Hach, es war rundum perfekt (und nicht nur, weil meine tolle, hübsche, intelligente... Tochter dabei war.... Übrigens: Aloe Blacc sieht auch Hammer aus).

10. Nur Handgepäck oder Koffer aufgeben? Warum?

Das ist eine Frage für Flieger. Ich fliege nicht mehr so gerne. Und außerdem bin ich ein absoluter Fan von Europa (leben wir nicht in einer wirklich tollen, wunderbaren Gegend?). Und da kann man überall mit dem Zug oder Auto hin fahren (ich liebe es, mit dem Auto nur - und wirklich nur - Landstraßen zu fahren. Schön gemächlich, so bleibt ausreichend Zeit, den langsmen Wechsel der Landschaften mitzubekommen). Aber wenn ich dann fliege, gebe ich ganz klar den Koffer ab, damit ich meine wortreiche (ach.....) Ausführungen auch noch mit Ganzkörpereinsatz betonen kann. Ist doch klar, oder?

11. Wen wolltest Du schon immer mal interviewen?

Du liebes bisschen..... muss ich mich da jetzt auf eine Person beschränken??? Puuh (Sandra, wir müssen reden!)... Also, da fällt mir mal Matthias Schweighöfer ein, weil er eine geniale Einstellung hat (ich habe mich eine ganze Weile mal in der Schauspiel-Welt herumgetrieben...). Oder Barack Obama. Ich würde ihn mit meinem eher mittelmäßigen Englisch fragen wollen, wie er es als einer der Wenigen geschafft hat, in all den Jahren nicht zu verfetten (er soll ja TÄGLICH morgens um 5 Uhr laufen - da kommen doch anständige Menschen erst nach Hause.... aber lassen wir das). Oder Nena (ich finde die Sängerin einfach klasse, auch sie hat eine geile Einstellung)....... Ach, es sind so viele! Auch ganz viele Nicht-Berühmte. Mich interessieren Menschen und ihre Geschichten allgemein.

Ach, wir sind schon am Ende des Interwiews? Das ging ja schnell.... Bestimmt, weil ich so wenig zu den Fragen zu erzählen hatte...... Es hat mir große Freude bereitet, Sandra! Danke, danke, danke!!!

So, wer noch nicht bis hierher eingeschlafen ist: Sinn und Zweck dieses Awards ist es, noch unbekannte Blöcke (nein, Scherz... Blogs) bekannter zu machen. Unterstützung darf also auch gerne unterstützt werden. Und daher suche ich jetzt 10 Blogger, die weniger als 300 Leser haben. Bitte meldet euch, indem ihr einen Kommentar hier unten drunter setzt. Ich werde euch dann auch hier auf meiner Seite in den Kommentaren nominieren.

Teilnahmebedingungen kompakt:

Dein Blog hat unter 300 Follower und Du willst auch beim Liebster Award mitmachen? Dann schreib‘ es mir in die Kommentare!

Die Regeln:

Danke dem Blogger, der dich nominiert hat.
Verlinke den Blogger, der dich nominiert hat.
Füge eines der Liebster-Award-Buttons in deinen Post ein.
Beantworte die dir gestellten Fragen.
Erstelle neue Fragen für die Blogger, die du nominierst.
Nominiere 5-11 Blogs, die weniger als 300 Follower haben.
Informiere die Blogger über einen Kommentar, dass du sie nominiert hast.

Und hier nun meine Fragen:

  1. Was hat dich dazu bewogen, mit einem Blog zu starten?
  2. Was sind deine Leidenschaften?
  3. Welchen Film magst du besonders und warum?
  4. Welches Buch hat dich am meisten inspiriert?
  5. Was war deine aufregendste Reise und wohin?
  6. Wie reist du am liebsten?
  7. Welchen Mode-Stil trägst du am liebsten und warum?
  8. Woher nimmst du deine Mode-Inspirationen?
  9. Was hälst du von Etikette?
  10. Was heißt für dich gutes Benehmen und in welchen Bereichen ist es dir besonders wichtig?
  11. Was bedeutet dir Heimat und was verbindest du damit?
So, ich freue mich auf rege Teilnahme und bin gespannt, was ich lesen darf.

Herzlichst eure

Miss Petticoat (die Wortkarge)

Mittwoch, 13. April 2016

Die wichtigsten Trends für den Sommer 2016

https://www.facebook.com/Miss.Petticoat/

Diese News gibt es wöchentlich auf meiner Facebook-Seite (Link dazu auf der rechten Seite, da diese leider in der Mobil-Ansicht fehlt,einfach auf das Bild klicken).

Euch auf jeden Fall schon mal einen gigantischen Sommer,

eure Miss Petticaot

Montag, 11. April 2016

Du hast die Haare schön, du hast die Haare schön.......

Alle Mädels wissen, wie das ist...... Der Termin beim Friseur kann ein Grund zu wahrer Freude sein, oder einem schlaflose Nächte bereiten. Und bis wir mal unseren Friseur gefunden haben, kann es dauern.... Manchmal Jahre, wie in meinem Fall!

Es war mit ungefähr 20 Jahren, als ich in einen dieser neuen Haar-Tempel betrat. Nicht mehr Friseur, sondern Coiffeur... Nun gut, Hauptsache, man konnte noch was mit meinen damals total kaputten Haaren anfangen. Ich hatte vorher in Spanien gelebt, war dort kaum beim Friseur und hatte mir auch noch selbst blonde Strähnen verabreicht (die eigentlich keine Strähnen mehr waren.... es war noch so viel Farbe übrig.... aber lassen wir das).

Und da werde ich von einer alten Bekannten begrüßt, die nicht nur zufällig dort arbeitete, sondern mich auch noch bediente. Wir hatten also viel zu erzählen - und das nicht nur über Haare. Sie beriet mich gut und hat mich damals optisch gerettet.

Was soll ich sagen? Seit diesem Zeitpunkt bin ich ihr treu geblieben (mal mehr, mal weniger - wie in einer Ehe ;-) ). Sie ist eine der Friseure, die ihre Berufung gefunden hat. Wenn ich mal nicht weiß, was genau ich frisurtechnisch verändern will (was meistens der Fall ist), sie mir eine Frisur vorschlägt und ich mich im Anschluss im Spiegel betrachte, dann habe ich jedes mal die Überzeugung, wenn ich es vorher gewusst hätte, dann hätte ich mich genau für die Frisur entschieden!!!

Und jetzt war es mal wieder so weit.....

Ja, so kann man aussehen.... muss man aber nicht. Daher habe ich mir wieder einen Termin geben lassen bei meiner Wunder-Zauber-Friseurin!


Dieses mal hatte ich einen Ausschnitt aus einer Zeitschrift dabei und eine klare Vorstellung (aber nicht, ob das wirklich eine Frisur für mich ist).

Pünktlich zum recht zeitnahen Termin betrete ich also den Haarsalon Haarmonie in Urbar. Man wird dort erst einmal sehr freundlich vom Salon-Hund begrüßt, dann von der Chefin, Birgit Gräf, höchst persönlich.

Zuerst erfolgt immer eine Beratung. Und ich finde, anhand dieser erkennt jede Frau schon die Qualität des Friseurs. Birgit hat Ahnung! Sie kennt mich und meine Haare, schaut sich alles genau an. Sie schneidet übrigens nicht, um des lieben Einkommen willens, denn sie rät auch schon mal von einer Wunsch-Frisur ab.

Aber in meinem Fall gab es das OK. Birgit erklärt genau, was sich frisurmäßig ändert. Dann kann man es sich immer noch anders überlegen. Nach nur einer Stunde (bei der ich immer Kurzweil habe) sah ich dann endlich so aus:

Na, hat sich gelohnt, oder? Ich bin begeistert!!! Nicht nur, dass Birgit die Haare immer toll stylt, sondern sie erklärt auch ausführlich, worauf man selbst achten sollte.

Alle Infos kompakt:

Friseursalon: Haarmonie, Urbar (bei Koblenz) auf der Hauptstrasse 75; ein kleiner Parkplatz ist direkt nebenan
Friseurin: Birgit Gräf, Inhaberin
Preise: Waschen, Schneide, Fönen all inklusive ab 36 € (und es gibt keinen Aufpreis, wenn die Chefin selbst schneidet)
Beratung: unbezahlbar!!!

Birgit, ich danke dir für langjährige wirklich gute Arbeit an meinen Haaren!!!

Übrigens: dies ist KEIN gesponserter Artikel! Nein, ich bin tatsächlich so begeistert.... ;-)

Herzlichst, eure

Miss Petticoat






Dienstag, 5. April 2016

Streuobstwiesenweg in Mülheim-Kärlich

Mülheim-Kärlich ist das Einkaufs-Mekka von Koblenz. Ein Geschäft reiht sich an das nächste..... Wer´s mag..... Aber Mülheim-Kärlich hat tatsächlich auch noch andere Seiten. Und ich hab diese entdeckt.... Gut, ich war nicht die Erste.... Es waren tatsächlich auch schon andere vor mir dort.

Im Frühling ein weiß-rosa Blütenmeer. So wird der neun Kilometer lange Wanderweg angepriesen.





Na ja, das wird noch. Ich war definitiv zu früh dort. Aber egal! Es ist trotzdem ein schöner Wanderweg, der ganz leicht zu laufen ist.

Keine großen Höhenmeter zu erklimmen. Dafür hat man gigantische Aussichten in das Neuwieder Becken.










Erster kleiner Stopp war in der kleinen Tierwelt der Förder- und Wohnstätte Kettig. Dabei handelt es sich um eine Wohn- und Förderanlage für Menschen mit Behinderung.

Die kleine Tierwelt ist für alle zugänglich und so süß gemacht. Da gibt es Hasen, Ziegen, Hühner, Fische und Bienen. Und am allerbesten war die "Baumelbank", die so hoch ist, dass man herrlich die Beine baumeln lassen kann (ich liebe das!).

Und direkt hinter der Anlage gibt es diese Weiden-Arbeiten zu sehen. Denn hier werden extra für die Förder- und Wohnstätte Weiden angebaut, aus denen dann z. B. Körbe (und die sind wohl nicht alle so groß, wie dieser) und vieles mehr flechtet. Es werden auch Weidenflecht-Workshops angeboten.

Da es dort bergrunter geht, hat man extra den Weg in Serpentinen angelegt, damit auch Rollstuhlfahrer ihn benutzen können.





Das erinnert mich an unseren Teppich-Klopfer, den wir früher hatten. Die Älteren unter uns werden diesen Haushaltsgegenstand noch kennen. Den Jüngeren sei gesagt: Ja, man hat früher (damals, wir hatten ja nöscht ;-) ) tatsächlich seine Teppiche ausgeklopft. Wer von euch kennt das noch? :-)











Direkt im Anschluss gab es die für mich in diesem Jahr erste Gänseblümchen-Wiese.

Ich lieieiebe Gänseblümchen!!!







Gebellt hat sie - und zwar wie verrückt. Ich habe die Luft angehalten, bin ganz vorsichtig vorbei..... Glück gehabt. Nicht gebissen.... ;-)))



Direkt dahinter gab es ein Schnecken-Feld. Aha, da werden die also gezüchtet. Und die waren riesig!!!





Und das Beste kommt zum Schluss..... ;-)



Na, was erkennt ihr? Ich hatte das Gefühl, in einem Zauberwald zu sein. Dabei war es nur schlicht und einfach ein Buchenwald (ich liebe Buchen.... neben den Gänseblümchen).

Verratet mir, was ihr seht!











Weitere Highlights auf dem Weg sind ein Dendrophon (na, wer von euch weiß was das ist??? - und BITTE: googeln kann jeder ;-))) ) und ein Duftdidaktikum (hat aber nicht 100%ig geklappt - schade).

Nach gut drei Stunden waren wir rund - also um den Weg, denn es handelt sich um einen Rundweg. Ich fand den Wanderweg für einen Nachmittags-Spaziergang nett - auch wenn die Blüte noch nicht in Aktion war. Abwechslungsreich, man kommt immer wieder am Kettiger Bach vorbei (Wasser an Wanderwegen liebe ich übrigens auch). Wälder, Wiesen, Obstwiesen (die, die wenn sie dann blühen, wunderschön blühen) und wunderschöne Aussichten.

Miss Petticaots Kompakt-Infos:

Länge: 9 km
Zeit: 3 Stunden (schafft jeder locker)
Beginn: Sportplatz Dalfter
Einkehrmöglichkeiten: Café der Förder- und Wohnstätte in Kettig


Wanderprofis sind hier eher unterfordert, aber für einen Spaziergang sehr gut geeignet.

Liebe Wandergrüße von eurer

Miss Petticoat, die auf dem Weg eine ganze Menge liebt ;-)